Bislang erfolgreichste Bewegungsjagd in der Granitz

OZ/LOKAL vom 07.12.2009 von DIETER LINDEMANN
Die Bewegungsjagd mit mehr als 50 Jägern und auf einer Fläche von 700 Hektar in der Granitz war eine äußerst erfolgreiche.

Granitz „Es war ein großer Erfolg, denn die Strecke ist die größte, die je bei einer Bewegungsjagd in diesem Bereich zu verzeichnen war", schätzte Jagdpächter Michael Dittert nach der samstäglichen Jagd ein. Die Strecke, die am Jagdschloss gelegt wurde: 48 Stück Schwarzwild, zwei Stück Damwild, vier Stück Rehwild und zwei Füchse. Die Strecke des Schwarzwildes bestand überwiegend aus Frischlingen.

Am Morgen wurden die Waidmänner durch Klaus-Dieter Mickschat, Leiter des Jagdschlosses, begrüßt und nach der Einweisung durch die Jagdpächter Michael Dittert, Gotehard Gertler und Karl-Heinz Radmann, der Revieren Granitz besetzten die 51 Jäger die Standorte. Gegen 10 Uhr wurde die Wachtelhundgruppe mit 30 Jagdhunden aus Nordhessen, die unter der Leitung des Waidgenossen Uwe Ickler stand, von der Leine befreit, und die Jagd begann. Die einzeln jagenden Hunde, die kontrolliert stöbern, spurlaut und führerbezogen sind, haben einen ständigen Kontakt zu ihrem Hundeführer. Gerade in dem unwegsamen Gelände der Granitz ist die Jagd mit diesen Jagdhunden erfolgreicher, als mit Treibern und wurde das fünfte Mal praktiziert. „In diesem Jahr gab es eine gute Buchenmast und der heutige sehr gute Abschuss bedeutet aber auch, dass die Jagdpächter die richtigen Stände ausgesucht haben", sagte Jagdpächter Gertler.

„Seit dem 28. November, einschließlich heute, wurden im Bereich Mönchgut, Granitz und Prora 102 Stücken Schwarzwild erlegt. Durch diesen starken Eingriff in die Klasse der Frischlinge und Überläufer ist es möglich, den Gesamtbestand, der gegenwärtig noch zu hoch ist, zu reduzieren", informierte Gertler.